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Anpfiff während der Arbeitszeit

Wenn Deutschland gegen Südkorea spielt, geht es um nicht weniger als um den Einzug ins WM-Achtelfinale. Die Vereinigten Unternehmerverbände (VUV) haben in ihrer traditionellen "VUV-Montagsfrage" ihre Mitglieder befragt, ob sie ihrer Belegschaft die Möglichkeit geben, das Spiel live zu verfolgen. Weil bereits um 16 Uhr Anpfiff ist, lassen viele Betriebe Nachsicht walten. Die überwiegende Mehrheit hat ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gestattet, sofern es möglich war, auch noch kurzfristig Urlaub einzureichen oder Überstunden abzubauen. Viele Firmen stellen Beamer oder Fernseher auf, so dass gemeinsam das Spiel verfolgt werden kann. Allerdings wird diese Zeit in der Regel nicht als Arbeitszeit gewertet. Auch Radio hören oder auf dem Smartphone den Live-Ticker verfolgen, ist bei über der Hälfte der befragten Unternehmen ausnahmsweise gestattet. Im regionalen Arbeitgeberverband VUV sind über 250 Unternehmen mit mehr 40.000 Beschäftigten aus Stadt und Städteregion Aachen sowie aus dem Kreis Heinsberg organisiert. Jeden Montag befragt die VUV ihre Mitgliedsbetriebe zu aktuellen Themen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

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