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Flagge zeigen für Europa

Unternehmer aus der Region Aachen rufen dazu auf, am kommenden Sonntag zur Wahl zu gehen und so für ein starkes Europa zu sorgen. "Der Europäischen Union verdanken wir fast 75 Jahre Frieden und steigenden Wohlstand. Letzterer ist wesentlich abhängig vom freien Warenverkehr über alle Kontinente. Handelsabkommen mit USA und China kann nur die Europäische Union als Vertragspartner verhandeln, einzelne europäische Nationalstaaten haben in diesen Abstimmungsprozessen zu wenig Gewicht", sagt Dr. Raymund Heiliger, Geschäftsführer von Vygon aus Aachen. Das Europäische Parlament habe große Aufgaben zu bewältigen, um Frieden und Wohlstand seiner Mitgliedsstaaten zu sichern. "Entscheidend wird bei der Europawahl sein, dass die Mehrheit der europäischen Bürgerinnen und Bürger zur Wahl gehen und Vertreter von Parteien wählt, die die Zukunft Europas konstruktiv und positiv gestalten wollen, um die Grundlage für weiteren Frieden und Wohlstand zu schaffen", so Heiliger weiter. Auch die beiden geschäftsführenden Gesellschafter von Neuman & Esser aus Übach-Palenberg, Stefanie und Alexander Peters appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. "Die EU-Wahl hat einen besonderen Stellenwert, denn sie ist ausschlaggebend für die Zukunft unserer Region, unseres Landes und unserer Position in der Welt", betont Alexander Peters. Und seine Schwester Stefanie Peters fügt hinzu: "Das ist die einzige Wahl, auf die wir Bürger Einfluss nehmen können. Und nur wer wählen geht, kann mitentscheiden, was in Brüssel geschieht." Für Friederike Schweer von der Beratungsgesellschaft für kommunale Infrastruktur aus Aachen ist ein Europa ohne EU ein Rückschritt auf allen Ebenen. "Die EU ist oft kompliziert, übergriffig, intransparent, ein schwerer Koloss, der uns alle viel kostet und oft die Nerven raubt. Aber die EU ist auch: Freiheit und Bewegungsfreiheit, Kommunikation und Wirtschaften ohne Grenzen statt kleinteiligem Kirchturmdenken. Das erste können wir immer weiter verbessern  - und wollen wir auf das zweite verzichten? Ich sicher nicht!"  Populisten und Nationalisten setzten auf Abschottung und die Zerschlagung der Gemeinschaft als Lösung für alle Probleme. „Das ist schlichtweg Unsinn. Neue Grenzkontrollen und geschlossene Märkte kann niemand ernsthaft wollen“, so Ralf Bruns, Hauptgeschäftsführer der VUV-Vereinigte Unternehmerverbände Aachen. Gemeinsam appellieren sie: "Der Einsatz für Europa beginnt mit unserer Stimme am 26. Mai. Gehen Sie wählen und bekennen Sie sich zu Europa."

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