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Kantinenschließung: Unternehmen mit pragmatischen Lösungen

Auch die Betriebskantinen bleiben geschlossen. Nur, was bedeutet das für Arbeitnehmer, die trotzdem weiter ins Büro oder die Produktionshalle müssen? Hat das große Butterbrotschmieren begonnen? Die VUV hat in ihrer aktuellen Montagsfrage ihre Mitglieder befragt, wie diese die Schließung handhaben. Über die Hälfte der Antwortenden geben an, dass es in ihrem Unternehmen eine Betriebskantine gibt. Das Problem von deren Schließung lösen die meisten Betriebe pragmatisch. Dort, wo es möglich ist und die Hygienevorschriften dieses nicht explizit verbieten, dürfen Mitarbeiter ihr von Zuhause mitgebrachtes oder bei Lieferdiensten bestelltes Essen direkt am Arbeitsplatz einnehmen, sagt die überwiegende Mehrheit. Nur elf Prozent geben an, dass es keine Altenative zur Kantine gibt und die Verpflegung nicht am Arbeitsplatz eingenommen werden könne. "In solchen Härtefällen wäre ein Öffnung der Kantine mit einem entsprechenden Hygienekonzept absolut wünschenswert. Gerade Mitarbeiter im produzierenden Gewerbe sind auf eine gute und ausreichende Verpflegung angewiesen, zumal sie nicht im Homeoffice arbeiten können", betont Ralf Bruns, Hauptgeschäftsführer der VUV.

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