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Mehrheit der VUV-Mitglieder ermöglicht Arbeiten im "Home Office"

Die SPD möchte ein gesetzlich verankertes Recht auf "Home Office" etablieren. In ihrer Montagsfrage hat die VUV ihre Mitgliedsunternehmen gefragt, inwieweit diese bereits ihren Mitarbeitenden ermöglichen, von Zuhause aus zu arbeiten. So geben 19 Prozent der Antwortenden an, dass alle Mitarbeiter grundsätzlich die Möglichkeit haben, im Home Office zu arbeiten. Bei fast 60 Prozent können einzelne Mitarbeiter oder Abteilungen auch in den eigenen vier Wänden ihrer Tätigkeit nachgehen. Lediglich bei 24 Prozent der VUV-Mitglieder wird kein Home Office angeboten. Dieses sind vor allem Betriebe mit einem hohem Anteil an gewerblich-technischen Mitarbeitern im produzierenden Bereich. "Unsere Umfrage macht deutlich, dass die überwiegende Zahl unserer Mitglieder dort, wo es möglich ist, ihren Beschäftigten zugestehen, ihre Arbeit vom heimischen Schreibtisch aus zu erledigen. Ein Rechtsanspruch ist überflüssig und führt zu unnötiger Bürokratie", kritisiert Ralf Bruns, Hauptgeschäftsführer der VUV das Ansinnen der SPD. "Selbstregulierung ist der bessere Ansatz", so Bruns weiter. "Viele Firmen drehen gerade ohnehin an allen Stellschrauben für mehr Flexibilität rund um Arbeitszeit und -ort."

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