Zum Inhalt springen

Ralf Bruns zur Stimmungslage in der regionalen Wirtschaft

Die Stimmungslage ist in fast der Hälfte der Verbände in Deutschland zum Jahreswechsel 2021/2022 besser als vor einem Jahr – trotz der erneuten Infektionswelle und der Produktionsstörungen infolge fehlender Vorleistungen. Für den VUV kann ich mich dieser Einschätzung anschließen – sowohl in der Produktion wie auch bei den Arbeitsplätzen melden auch unsere Mitgliedsunternehmen verhaltenen Optimismus. Aber wir müssen aufmerksam bleiben gerade jetzt: Die Pandemie ist noch nicht vorüber – die prognostizierten Auswirkungen der Omikron-Variante gerade auch auf Ausfälle in allen Wirtschafts- und Versorgungsbereichen geben nicht nur Anlass zu Optimismus. Parallel dazu treten mit einem „zurück zu einem neuen Normal“ wieder die Herausforderungen in den Vordergrund, die uns hier in der Region schon seit geraumer Zeit beschäftigen: Wir brauchen einen Strukturwandel in einer Region, in der einige Branchen schon vor der Pandemie schwächelten. Die Unternehmen hier in der Region benötigen Perspektiven, um das starke Wirtschaftsnetzwerk zu sein, das ihnen die Lage mitten im Herzen Europas zusteht. Das schaffen sie nicht allein: dafür braucht es eine Infrastruktur und gesetzliche Rahmenbedingungen, die Strukturwandel aktiv fördern. Für das neue Jahr wünsche ich unseren Unternehmen mehr denn je eine Politik, die auf ihre Zukunft ausgerichtet ist. Die Sicherheit bietet in unsicheren Zeiten. Unsere Region braucht Investitionen, die sich lohnen!

Zurück