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Dulger fordert "Fitnessprogramm für Mitbestimmung"

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger fordert in der FAZ eine "Entstaubung des Betriebsverfassungsgesetzes".  "Grundlage für eine erfolgreiche Partnerschaft von Arbeitgebern und Betriebsräten ist ein gesetzlicher Rahmen, der auf der Höhe der Zeit ist. Das Gesetz atmet in weiten Teilen eine Arbeitskultur einer vergangenen Zeitepoche", so Dulger in der FAZ anlässlich 50 Jahre Betriebsverfassungsgesetz von 1972. Dulger fordert, dass Betriebsratsarbeit muss endlich digital wird und im 21. Jahrhundert ankommt. "Die Mitbestimmungsverfahren dürfen nicht weiter im Bummelzug fahren. Diesen Bummelzug haben auch die "großen" Novellen 1972 und 2001 nicht zum Express gemacht. Im Gegenteil: Statt Grundlagen für eine moderne, zukunftsgerichtete Betriebsratsarbeit zu schaffen, haben die Gesetzesänderungen neue Belastungen und bürokratische Verfahren gebracht. Die vielfältigen Chancen, die uns die Digitalisierung bietet, wurden bedauerlicherweise nicht genutzt. Das muss sich zügig und konsequent ändern."

Um unsere Arbeitswelt im Strukturwandel erfolgreich gestalten zu können, bräuchten die Unternehmen mehr denn je einen modernen und flexiblen arbeitsrechtlichen Rahmen. Das geltende Arbeitsrecht sei im Wesentlichen noch auf den klassischen Industriearbeitsplatz des vergangenen Jahrhunderts ausgerichtet. Die oft starren Regelungen bremsten Innovation und neue Geschäftsmodelle und gingen an der Lebensrealität vieler Beschäftigter vorbei.

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