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Wie wird sich die Arbeitswelt nach Corona verändert haben?

Wie geht es weiter, wenn die Pandemie vorbei ist – und ist sie wirklich vorbei? So sehr wir uns ein Ende aller Corina Schutzmaßnehmen wünschen (verbunden mit dem Ende aller negativen gesundheitlichen Effekte versteht sich!) so unsicher ist, was bleibt von den Veränderungen, die die letzten beiden Jahre mit sich gebracht haben.

Die Arbeitswelt hat sich verändert – das ist unumstritten. Es gibt Branchen, die so erheblich unter den Auswirkungen der Krise gelitten haben, dass sich nachhaltig getroffen sind. In der Gastronomie lassen sich kaum Arbeitskräfte finden, die Pflege kämpft um Nachwuchs, Arbeitsbedingungen und Vergütungsmodelle und die Lieferketten in der produzierenden Industrie sind nicht plötzlich an diesem jetzt so nah erscheinenden 20. März wieder intakt.

Da wirkt die Diskussion um einen gesetzlichen Anspruch auf Home Office geradezu skurril. Wenn sich eines gezeigt hat in den letzten beiden Jahren, dann dass Unternehmen handlungsfähig sind und im Sinne ihrer Mitarbeitenden mit Weitblick und Vernunft agieren. Wenn es jetzt wirklich so ist, dass die schlimmste Phase der Pandemie bewältigt ist, dann gilt es vor allen Dingen Freiheit wieder zu erlangen – auch für die Unternehmen. Es kann genau jetzt nicht darum gehen neue Regelungen zu (er)finden. Es ist vor allem noch gar nicht sicher, ob wir sie benötigen. Jetzt kommt eine Zeit, in der stabilisiert werden muss, was in den letzten 2 Jahren erprobt wurde. Dabei sollte wir größtmögliche Sicherheit bieten, aber eben auch das Zutrauen, dass die Unternehmen zukunftsfähige Lösungen finden. Neue Gesetze nur um „den eigenen Wählern“ zu gefallen? Sie scheinen kaum angezeigt nach den Erfahrungen der vergangenen Monate!

https://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/homeoffice-pflicht-vor-ende-was-kommt-nach-dem-20-maerz-17812765.html

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