Chemie und Pharma: Mehr als jeder dritte Beschäftigte über 50

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Die aktuellen Zahlen des BAVC zeigen, was der demografische Wandel für Unternehmen bedeutet: Ende 2025 waren 36 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der chemisch-pharmazeutischen Industrie mindestens 50 Jahre alt.

Die aktuellen Zahlen des BAVC zeigen, was der demografische Wandel für Unternehmen bedeutet: Ende 2025 waren 36 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der chemisch-pharmazeutischen Industrie mindestens 50 Jahre alt. Mehr als jeder Neunte war sogar bereits 60 oder älter. Vor zehn Jahren lag der Anteil dieser Altersgruppe erst bei 5,7 Prozent – heute sind es 11,6 Prozent.

Gleichzeitig sinkt die Beschäftigung in der Branche. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren im ersten Halbjahr 2026 noch knapp 443.000 Menschen in der chemischen und pharmazeutischen Industrie beschäftigt.

Für Unternehmen kommen damit mehrere Herausforderungen zusammen: Erfahrung und Wissen müssen gesichert werden, bevor Beschäftigte ausscheiden. Nachwuchs muss gewonnen und langfristig gebunden werden. Gleichzeitig gilt es, ältere Beschäftigte möglichst lange produktiv im Unternehmen zu halten.

Die Zahlen zeigen allerdings auch eine positive Entwicklung: Die 30- bis 39-Jährigen stellen inzwischen mit 24,8 Prozent die größte Altersgruppe der Branche.

Fachkräftesicherung bedeutet deshalb mehr als Recruiting. Weiterbildung, Wissenstransfer, attraktive Arbeitsbedingungen und eine höhere Erwerbsbeteiligung gehören ebenso dazu. Der demografische Wandel ist in den Belegschaften längst angekommen.

Quelle & Bild: https://www.bavc.de/presse/impuls-newsletter/2538-altersstruktur-in-chemie-und-pharma-mehr-als-jeder-dritte-beschaeftigte-ueber-50

 

 

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