Daddeln am Handy ist noch keine Digitalkompetenz.

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Junge Menschen wachsen mit Smartphones auf. Trotzdem fehlt mehr als einem Drittel der 16- bis 24-Jährigen in Deutschland digitales Basiswissen. Viele haben Schwierigkeiten, Informationen gezielt zu recherchieren, E-Mails zu schreiben oder persönliche Daten sicher zu speichern.

Junge Menschen wachsen mit Smartphones auf. Trotzdem fehlt mehr als einem Drittel der 16- bis 24-Jährigen in Deutschland digitales Basiswissen. Viele haben Schwierigkeiten, Informationen gezielt zu recherchieren, E-Mails zu schreiben oder persönliche Daten sicher zu speichern.

Für Schulen liegt darin eine echte Gratwanderung: Ein Handyverbot kann Konzentration fördern und Ablenkung begrenzen. Digitalkompetenz entsteht dadurch allerdings ebenso wenig wie durch ständiges Wischen, Streamen und Posten.

Wir brauchen beides: klare Regeln für die private Handynutzung und eine verbindliche Vermittlung digitaler Fähigkeiten. Dazu gehören Recherche, Quellenkritik, Datenschutz, gängige Arbeitsprogramme und ein reflektierter Umgang mit KI.

Aus Sicht der Unternehmen ist das längst eine Frage der Ausbildungs- und Arbeitsfähigkeit. Betriebe können digitale Kompetenzen vertiefen und praxisnah weiterentwickeln. Die grundlegende Befähigung muss bereits in der Schule beginnen.

Bildschirmzeit ist keine Bildungszeit. Entscheidend ist, was junge Menschen mit digitalen Werkzeugen tatsächlich anfangen können.

https://www.iwd.de/artikel/vielen-jungen-menschen-fehlen-digitale-basiskenntnisse-687025/