Das Handwerk braucht verlässliche Standortpolitik.

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Beeindruckend! Der neue Handwerksbericht NRW zeigt wieder einmal, welche wirtschaftliche Power im Handwerk steckt: knapp 200.000 Handwerksunternehmen in Nordrhein-Westfalen, rund 1,15 Millionen Beschäftigte - davon allein 17.368 Betriebe im Kammerbezirk Aachen.

Beeindruckend! Der neue Handwerksbericht NRW zeigt wieder einmal, welche wirtschaftliche Power im Handwerk steckt: knapp 200.000 Handwerksunternehmen in Nordrhein-Westfalen, rund 1,15 Millionen Beschäftigte - davon allein 17.368 Betriebe im Kammerbezirk Aachen.

Das ist ein starkes Rückgrat der Wirtschaft.

Aus Arbeitgebersicht ist deshalb richtig, dass Land, Bund und EU die unmittelbare Förderung im Berichtszeitraum deutlich erhöht haben. Der größte Teil fließt (richtiger Weise!) in Qualifizierung und Fachkräftesicherung. Genau dort entscheidet sich, ob Betriebe auch morgen noch ausbilden, wachsen, Nachfolgen sichern und Transformation praktisch umsetzen können.

Denn ohne Handwerk gibt es keine Energiewende im Heizungskeller, keine Sanierung im Bestand, keine moderne Infrastruktur, keine berufliche Ausbildung in der Fläche.

Aber Förderung allein reicht nicht.

Handwerksbetriebe brauchen weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungen, bessere Berufsschulen, digitale Verwaltung und eine Verkehrsinfrastruktur, die funktioniert. Wer morgens erst im Stau steht, dann Formulare jagt und abends noch Fachkräfte sucht, hat kein Erkenntnisproblem. Er hat ein Standortproblem.

Das Handwerk liefert jeden Tag. Die Politik muss die Bedingungen liefern, unter denen Leistung wieder leichter möglich wird.

Für Aachen und die Region gilt: Wer Handwerk stärkt, stärkt Ausbildung, Mittelstand, Beschäftigung und Zukunftsfähigkeit zugleich.

Zum vollständigen Bericht:

https://www.wirtschaft.nrw/system/files/media/document/file/handwerksbericht_2024-2025_26-06-10.pdf 

 

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