NRW bleibt Industrieland aber der Druck wächst deutlich.

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Der aktuelle WDR-Blick auf die wirtschaftliche Lage zeigt ein gemischtes Bild: Insgesamt entwickelte sich die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen zuletzt etwas besser als der Bundesdurchschnitt. Getragen wird das allerdings vor allem vom Dienstleistungssektor. Im Produzierenden Gewerbe ist die Wirtschaftsleistung inzwischen zum vierten Mal in Folge gesunken.

Der aktuelle WDR-Blick auf die wirtschaftliche Lage zeigt ein gemischtes Bild: Insgesamt entwickelte sich die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen zuletzt etwas besser als der Bundesdurchschnitt. Getragen wird das allerdings vor allem vom Dienstleistungssektor. Im Produzierenden Gewerbe ist die Wirtschaftsleistung inzwischen zum vierten Mal in Folge gesunken.

Besonders relevant für uns als Arbeitgeberverband: Die klassischen NRW-Industriebranchen Chemie, Maschinenbau und Metallerzeugung stehen unter erheblichem Druck.

Im ersten Halbjahr 2026 gingen die Umsätze in diesen Bereichen zurück. Gleichzeitig bleiben die Energiekosten ein massiver Wettbewerbsnachteil. Europäische Industriekunden zahlen laut @IW derzeit vier- bis fünfmal so viel für Gas wie Unternehmen in den USA.

Für eine Industrieregion wie Aachen ist das alarmierend. Wettbewerbsfähige Energiepreise, verlässliche Rahmenbedingungen, schnellere Genehmigungen, geringere Lohnnebenkosten und echte Investitionsanreize entscheiden darüber, ob industrielle Wertschöpfung hier bleibt und neue entsteht.

Positiv ist immerhin, dass sich die Stimmung im Maschinenbau und in der Metallindustrie zuletzt etwas aufgehellt hat. Das muss alle Sozialpartner anspornen!

NRW hat industrielle Substanz, Know-how und starke Unternehmen. Jetzt braucht es politische Rahmenbedingungen, die daraus wieder mehr Wachstum machen.

https://www1.wdr.de/wirtschaft/wirtschaftslage-branchen-nrw-100.html