Die „NRW Innovation Tour 2026“ der Landesregierung NRW ist in unserer Region gestartet.
Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur macht sich auf den Weg zu Betrieben, Hochschulen und Start-ups, um sichtbar zu machen, was an zukunftsweisenden Ideen, praxisnaher Forschung und unternehmerischem Mut in Nordrhein-Westfalen steckt. Diese Tour rückt in den Fokus, wie Innovationen in Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand übersetzt werden vom Labor über die Werkhalle bis in die Anwendung vor Ort.
Definitiv! Es ist wichtig die Vielfalt und Leistungsfähigkeit unserer Unternehmen erlebbar zu machen: wie sie technologieoffen agieren, Kooperationen mit Forschungseinrichtungen nutzen und so marktfähige Lösungen entwickeln.
Aber… das allein reicht nicht, um die strukturellen Herausforderungen zu überwinden, vor denen wir stehen. Die Krise ist nicht gelöst, nur weil einige Leuchtturmprojekte gezeigt werden. Wir brauchen mehr als Sichtbarkeit: Wir brauchen belastbare Rahmenbedingungen wie echte Entbürokratisierung, verlässliche Investitions- und Infrastrukturpolitik, ausreichende und schnell nutzbare Förderinstrumente und eine gezielte Stärkung der Innovationsökosysteme über regionale und branchenspezifische Grenzen hinaus.
Innovation ist ein langfristiger Prozess und leider keine Besichtigungstour. Wenn wir Wachstum, Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit sichern wollen, müssen wir nicht nur zeigen, was funktioniert, sondern Voraussetzungen schaffen, dass noch viel mehr funktioniert, und zwar schnell, unbürokratisch und pragmatisch.
Dafür kann eine solche Aktion in Impuls sein, dem Handlungen folgen müssen.