Unternehmen brauchen Platz, wenn sie investieren, wachsen und Arbeitsplätze schaffen wollen. Doch neue Gewerbe- und Industrieflächen zu entwickeln, kostet Zeit und Geld oft lange bevor sich ein Standort vermarkten lässt.
Mit dem neuen Programm WirtschaftsflächenPLUS unterstützt das Land NRW Städte, Kreise und Gemeinden dabei, solche Flächen zu sichern. Bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten für öffentliche Flächenanteile können bezuschusst werden. Dazu zählen etwa Flächen für Straßen, Versorgung und ÖPNV sowie notwendige Planungen, Bodenuntersuchungen und Gutachten. Dafür stehen in den kommenden Jahren rund 100 Millionen Euro aus dem Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur bereit.
Für die Städteregion Aachen eröffnet das konkrete Perspektiven. Wo Kommunen bislang vor hohen Vorlaufkosten stehen, kann die Förderung helfen, wichtige Flächenpotenziale zu erschließen und die öffentliche Infrastruktur dafür vorzubereiten. Das stärkt die Voraussetzungen für Ansiedlungen und Erweiterungen – und damit auch für Investitionen und Beschäftigung in der Region.
Anknüpfungspunkte gibt es bereits: Rothe Erde, der Business Park Hoengen und das Industriedrehkreuz Weisweiler sind als Fokusflächen im Rheinischen Revier gelistet. Jetzt kommt es darauf an, gemeinsam zu prüfen, wo WirtschaftsflächenPLUS konkrete Vorhaben in der Städteregion unterstützen kann.
Aus Sicht des VUV ist das ein wichtiges Signal. Flächenpolitik ist Standortpolitik. Wenn Kommunen passende Flächen entwickeln können, profitieren Unternehmen, Beschäftigte und die gesamte Region.
Zum Hintergrund: https://www.wirtschaft.nrw/flaechen-sichern-wirtschaft-staerken-land-startet-neues-foerderprogramm-wirtschaftsflaechenplus