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"Wir müssen den Gürtel enger schnallen"

Einen solchen Spruch hätte wohl kaum jemand bis vor kurzem in Verbindung gebracht mit dem Staat Deutschland, mit der Wirtschaft unseres Landes oder gar der globalisierten Weltwirtschaft. Aber es ist so: es ist keine kleine kurzfristige Krise. Es ist eine Konzentration unterschiedlichster Ereignisse, die zu einem über mehrere Jahre insgesamt sinkenden Wohlstand führen kann . Die Dimensionen können wir heute kaum abschätzen. Sicher ist aber, dass wir sie  bewältigen können. Je eher wir damit anfangen und je mehr wir uns auf die jeweiligen Stärken der Bündnispartner besinnen, desto besser wird uns das gelingen. Davon bin ich fest überzeugt. Die Politik hat hier ebenso ihre Hausaufgaben zu machen wie wir als Arbeitgebervertreter, die Gewerkschaften und nicht zuletzt jeder und jede Einzelne von uns.

Dabei sollten wir es tunlichst unterlassen mit dem Finger auf andere zu zeigen, Aufgaben auf andere abzuwälzen aber auch sich in andere „Hoheitsgebieten“ einzumischen. Eine bewährte und erprobte Rollenverteilung ist die wohl wichtigste Basis für das Gelingen einer Konzertierten Aktion. Aktionismus hilft genauso wenig wie Stillstand. In dem Sinne sind wir als Arbeitgeberverband bereit genau jetzt mit allen Kräften aktiv Richtung Zukunft zu wirken. Wir brauchen mehr denn je eine starke Wirtschaft, einen stabilen Arbeitsmarkt und fair bezahlte Fachkräfte

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