Ein Sondervermögen ist kein politisches Symbol

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Die Auswertung des Instituts der Wirtschaft zum Sondervermögen 2025 fällt ernüchternd aus: Statt zusätzlicher Investitionen wurden rund 86 % der Mittel zweckentfremdet.

 

Ein Teil der Gelder ersetzte lediglich bestehende Haushaltsausgaben („Verschiebebahnhof“), reale Investitionen stiegen kaum: nur +2 Mrd. € gegenüber 2024.

Die Auswertung des Instituts der Wirtschaft zum Sondervermögen 2025 fällt ernüchternd aus: Statt zusätzlicher Investitionen wurden rund 86 % der Mittel zweckentfremdet.

Ein Teil der Gelder ersetzte lediglich bestehende Haushaltsausgaben („Verschiebebahnhof“), reale Investitionen stiegen kaum: nur +2 Mrd. € gegenüber 2024.

Zudem wurden nur etwa 42 % der geplanten Mittel überhaupt abgerufen, während Kontrollmechanismen faktisch fehlen.

Das Ergebnis ist fast zwangsläufig: Trotz 500 Mrd. € Schulden blieb der Investitionsschub weitgehend aus. Zentrale Ziele wie Infrastrukturmodernisierung oder Klimaneutralität wurden verfehlt.

Unser Standpunkt ist klar: Ein Sondervermögen ist kein politisches Symbol, sondern ein Leistungsversprechen. Wenn zusätzliche Schulden aufgenommen werden, müssen sie auch zusätzliche, d.h. messbare, sichtbare, wirksame Wertschöpfung erzeugen. Alles andere untergräbt Vertrauen, verzerrt Wettbewerbsbedingungen und belastet Unternehmen doppelt: durch höhere Abgaben und fehlende Standortverbesserung.

Und damit ist auch die die Forderung ebenso klar:

Sondervermögen müssen zu Sonderergebnissen führen. Das sind echte Investitionen, klare Zielbindung und harte Kontrolle statt Buchungstricks.

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